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Ein neues Gesetz regelt das Praktikum

29/05/2020

Bis jetzt waren Praktikumschefs nicht verpflichtet Schüler*innen und Studierende für  ein Praktikum zu bezahlen. Das ändert sich mit dem neuen Gesetz.

Am 20. Mai 2020 wurde ein neues Gesetz gestimmt. Dieses Gesetz legt einen Rahmen im Bezug auf Praktika für junge Menschen fest. Es wird unterschieden zwischen den obligatorischen und den freiwilligen Praktika. Eine Entlohnung ist ab 4 Wochen Praktika in jedem Fall vorgesehen.

Ausgenommen sind Praktika die im Rahmen der Berufsausbildung oder -orientierung stattfinden.

Die Entlohnung des freiwilligen Praktikums: 

  • Ab der 4. Woche 40% des unqualifizierten MIndestlohns
  • Ab 12 Wochen 75% desselben Mindestlohns

Die Entlohnung des obligatorischen Praktikums

  • Ab der 4. Woche sind die Praktikanten mit 30% des unqualifizierten Mindestlohns zu bezahlen.

Falls die Praktikanten im Besitz eines Bachelordiploms sind, wird mit dem qualifizierten Mindestlohn gerechnet.

Für alle Praktikanten gilt zudem, dass ein Praktikumsabkommen abgeschlossen werden muss und ein Praktukumstutor den jungen Menschen zur Seite steht.

Das praktische oder freiwillige Praktikum behinhaltet eine zeitliche Bedingung:  Es muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Erhalt eines Diploms gemacht werden, sei es nach dem Abitur oder nach einem ersten Universitätsabschluss.

Unsere Artikel zum Thema Praktikum

-Das freiwillige Praktikum:  Die ersten beruflichen Erfahrungen

Das obligatorische Praktikum in der Berufsausbildung

 

Das Dossier des Gesetzes auf der Seit des Parlaments.

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