Une jeune femme seule.
Quelle : Gerd Altmann / Pixabay

Wenn das Leiden stärker ist

Suizid (Selbstmord) ist oft noch ein Tabuthema. Doch nur weil etwas verschwiegen wird, heißt nicht, dass es nicht existiert.

10/02/2020

Jugendliche sind besonders von Suizid betroffen. Sie wollen nicht unbedingt sterben, doch sie sehen zwischenzeitlich keine andere Lösung mehr als den Selbstmord, um ihr Leiden zu beenden. Ein Großteil leidet im Stillen, weshalb es wichtig ist, darüber zu reden.

Hilfe suchen

Wenn du dich traurig fühlst und negative Gedanken hast, spreche mit einer Vertrauensperson darüber. Das kann ein Familienmitglied sein, ein Freund, jemand vom Service psycho-social et d’accompagnements scolaires oder ein Lehrer.

Falls dir unwohl dabei ist, mit jemandem aus deinem Umfeld zu sprechen, kannst du Telefon- oder Online-Hilfsdienste nutzen:

Diese Dienste sind gratis und alle Gespräche werden vertraulich behandelt.

Jemanden zu ermutigen, über seine Suizidabsicht zu sprechen, kann das Risiko eines Selbstmordversuchs schon verringern. Seine Gefühle in Worte fassen kann jemandem helfen, seine Situation zu überdenken und andere Lösungen als den Tod zu finden.

Wenn eine Person euch gegenüber Selbstmordgedanken äußert, müsst ihr sie ernstnehmen und ihr vorschlagen, einen der oben angegebenen Dienste anzurufen, oder aber einen spezialisierten Dienst, wie zum Beispiel den Service prévention suicide oder den Service psy-jeunes (Tel.: 27 55 63 00) des Roten Kreuzes.

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