A pupil films a violent attack on another pupil with his mobile phone.
Quelle : Jugendtreff Hesper

Nein zu Mobbing!

Jeder kann ein Opfer von Mobbing werden.

14/07/2022

Mobbing ist ein feindseliges Verhalten, das dazu dient, sein Opfer zu erniedrigen und ihm zu schaden. Es kann verschiedene Formen annehmen:

  • Verbal und psychologisch

    • Hänseleien
    • Gerüchte verbreiten
    • Beleidigungen
    • Drohungen
  • Sozial

    • Ausgrenzung
    • Verfolgung
    • Erniedrigung
  • Körperlich

    • Erpressung
    • Prügel
    • Schubsen
    • Diebstahl
  • Sexuell

    • Unangemessene Gesten
    • Erzwungener Kuss
    • Obszöne Bemerkungen

Die Angriffe können auch online stattfinden, zum Beispielauf den sozialen Netzwerken. Dann spricht man von Cybermobbing : Teilen von privaten Fotos, Beleidigungen, Verbreitung von Gerüchten…

Doch nicht jeder Angriff ist gleich Mobbing. Dafür müssen drei Kriterien erfüllt sein:

  • Er ist wiederholend und über einen längeren Zeitraum hinweg,
  • Er geschieht in einem Dominanzverhältnis,
  • Er geschieht mit der Absicht zu schaden.

Jeder kann Opfer von Mobbing werden. Zum Beispiel aufgrund ihrer Religion, ihrer körperlichen Erscheinung oder ihres Kleidungsstils, ihrer Herkunft, ihres sozioökonomischen Status, ihrer Intelligenz, aus Eifersucht…Oft steckt jedoch kein Grund hinter den Angriffen, alles kann als Vorwand dienen.

Die Zeichen erkennen

Je länger das Mobbing dauert, je mehr leidet das Opfer darunter.

Die Folgen sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Zur Erinnerung: Jede plötzliche Veränderung eines Jugendlichen sollte sein Umfeld dazu veranlassen, nach seinem Wohlbefinden zu fragen.

  • Markierungen auf der Haut, unerklärliche Verletzungen, häufig beschädigte Kleidung und Sachen.
  • Isolation, Angst oder Weigerung, zur Schule zu gehen, Reizbarkeit, Vertrauensverlust, Panikattacken, Schlafstörungen.

Dies kann bis zum Schulabbruch führen und im schlimmsten Fall sogar Depressionen oder Selbstmordgedanken beim Opfer auslösen.

Sich gegen das Mobbing wehren

Dich gegen Mobbing zu wehren, ist nicht einfach. Gewalt oder weise Worte bringen nichts. Am besten ist es, wenn du nicht isoliert bleibst und den Kontakt zu anderen Schülern suchst, um deinen Mobber oder deine Mobber zu entmutigen.

Rede mit deinen Eltern, einem Lehrer, jemandem vom Service psycho-social et d’accompagnement scolaires oder Service éducatif in deiner Schule oder einer anderen erwachsenen Vertrauensperson. Falls du lieber anonym bleiben möchtest, rufe die gratis Helpline Tel.: 116 111 des Kanner-Jugendtelefons an.

 

Im Fall von Cybermobbing blockiere den Mobber und informiere dich bei BEE SECURE. In schlimmeren Fällen muss die Polizei eingeschaltet werden. Zu diesem Zweck ist es nützlich, die verletzenden Inhalte mit Hilfe von “screenshots” festzuhalten.

Einen Konflikt zu dritt lösen

Mehrere Lyzeen verfügen über einen Schlichtungsdienst zwischen Gleichaltrigen. Ein Schlichter dient als Vermittler zwischen zwei Konfliktparteien und hilft dir eine Lösung zu finden, die beide Seiten zufriedenstellt.

Das CePas und der SCRIPT verfügen über Vermittler um Konfliktsituationen innerhalb einer Klasse zu schlichten.

Reagiere, wenn du Zeuge einer Mobbingsituation wirst und sprich mit dem Opfer, um es aus seiner Isolation zu befreien.

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